Agarwende anpacken – Klima schützen

Demonstration am 18.01.2020

11 Uhr am Markt in Tübingen oder
12 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin

Wir demonstrieren für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und globale Solidarität!
Ob dürre Äcker oder abgesoffene Felder – die Klimakrise lässt sich nicht ignorieren. Die Wissenschaft warnt schon lange, dass wir den Planeten mit der aktuellen Wirtschaftsweise zugrunde richten.

Infos zur Demo in Tübingen
Infos zur Demo in Berlin

Landwirtschaftsdialog: MitGEN, OhneGEN, FremdGEN

5. „Hohenheimer Landwirtschaftsdialog“
Wohin geht die Pflanzenzüchtung?
Dienstag, 17.12.2019, 18:00-21:30 Uhr Universität Hohenheim, Otto Rettenmaier Audimax

18:30 – 19:00 Was ist Genom-Editierung und worin unterscheidet sie sich von bisherigen Methoden der Pflanzenzüchtung?
Prof. Dr. Karl Schmid

19:45 – 20:15 Früchte des Zorns? Moderne Pflanzenzüchtung in gesellschaftlicher Deutung
Dr. Christian Dürnberger

20:25 – 20:55 Warum die Bio-Branche nicht mit-crispern will
Dr. Christian Eichert

Programm

Bundesrat: Höhere Sicherheitsstufe für genveränderte Organismen

Bundesrat will mehr Sicherheit für „Gene drives“ als von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgeschlagen
„Auf Antrag des Landes Hessen hat der Bundesrat am 11.6.2019 mit deutlicher Mehrheit eine besondere Sorgfalt und ein hohes Sicherheitsniveau bei der Arbeit mit Gene Drive-Organismen im Labor gefordert“, teilte Hessens Umweltstaatssekretärin Beatrix Tappeser mit. Demnach sollen solche Versuche künftig grundsätzlich in die dritte von vier Sicherheitsstufen eingeordnet werden. Die Novelle der Bundesregierung zur Gentechnik-Sicherheitsverordnung (GenTSV) sieht dagegen vor, dass solche Laborarbeiten grundsätzlich in Sicherheitsstufe 2 einzugruppieren sind. Was auch im Ländervorschlag unverändert bleibt: Die Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) kann nach Einzelfallabwägung solche Versuche auch in andere Sicherheitsstufen einordnen, etwa nur in Stufe 1. Die geht davon aus, dass das Risiko für Umwelt und menschliche Gesundheit zu vernachlässigen ist und erfordert keine speziellen Sicherheitsauflagen.
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