Pestizid (von lateinisch pestis ‚Geißel‘, ‚Seuche‘ und lat. caedere ‚töten‘) ist eine aus dem englischen Sprachgebrauch übernommene Bezeichnung für Chemikalien, mit der als lästig oder schädlich angesehene Lebewesen getötet, vertrieben oder in Keimung, Wachstum oder Vermehrung gehemmt werden können. Im Allgemeinen sind damit Stoffe gemeint, die vom Menschen hergestellt und eingesetzt werden. Im Englischen wurde der Begriff dietary pesticides geprägt, um von Pflanzen erzeugte Fraßgifte zu bezeichnen. (Definition nach Wikipedia)


Den NABU-Pestizid-Bericht finden Sie hier

Pestizide lassen sich in drei Klassen einteilen:

1. Hebizide (Unkrautvernichtungsmittel)
2. Insektizide (zum Töten von Insekten)
3. Fungizide (zum Töten von Pilzen)

Zu 1. Herbizide
Der bekannteste „all round“- Herbizidwirkstoff ist Glyphosat
Aktuell: Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof: Studien zu Glyphosat dürfen nicht geheimgehalten werden . Falls Sie mehr darüber wissen wollen, lesen Sie hier weiter

Aktuell: Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung hat bei der Glyphosat-Risikobewertung plagiiert, seitenweise wurde von Industrie-Studien abgeschreiben, ohne die Quellen zu kennzeichnen.
Falls Sie mehr darüber wissen wollen, lesen Sie hier weiter

2. Insektizide
Im Mai 2018 traf die Europäische Kommission mit dem Verbot von drei Neonicotinoiden (Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam) eine beispielhafte Entscheidung. Sie beruhte auf einer eingehenden Bewertung der Risiken dieser Pestizide für Bienen, die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auf Grundlage ihrer Bienenleitlinien durchgeführt wurde. Leider sollen nicht alle Pestizide nach dieser Leitlinie getestet werden. Niederschwellige, chronische Vergiftungen von Insekten, speziell der Honigbiene, und ihrer Larvenstadien sollen aber weiterhin nicht regelmäßig untersucht werden.

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