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Unterstützen
sie die Organisation durch eine Spende: |
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Fördergemeinschaft organisch-biologischer
Land- und Gartenbau Baden-Württemberg e.V.
(FÖG),
Kreissparkasse Nürtingen
Verwendungszweck „Aktionsbündnis“
Kto.-Nr. 10177576
BLZ 61150020
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Pressemitteilungen
des Aktionsbündnisses gentechnikfreie Landwirtschaft
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Aktionsbündnis
protestiert gegen Anbau der Genkartoffel Amflora
Das
Aktionsbündnis fordert von der BASF den Verzicht
auf Anbau und Vermarktung genveränderter Kartoffeln
in Europa und den Verzicht auf weitere Zulassungsanträge
für genveränderte Pflanzen. Die Gentechnik
kommt jetzt durch die Hintertür, da durch den
breiten Widerstand von Bauern und Verbrauchern der
Haupteingang versperrt ist. weiter |
Archiv der Pressemitteilungen:
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DATUM: 17. April 2009 |
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Auch kein Versuchs-Anbau
von Genpflanzen
im Südwesten
Bioland
begrüßt die Entscheidung des Bundessortenamtes,
den geplanten Anbau von gentechnisch verändertem
Mais zu Versuchszwecken in Rheinstetten Forchheim
nicht durchzuführen. „Der Südwesten
ist damit einen Schritt weiter in Richtung gentechnikfreies
Baden-Württemberg“, bekräftigt Matthias
Strobl, Geschäftsführer von Bioland Baden-Württemberg.
„Nachdem das Land bereits den Koexistenzversuch
in Forchheim abgesagt und die Bundeslandwirtschaftsministerin
klare Worte zum Anbau von Mon810 gefunden hat, ist
es nur konsequent, dass auch die Wertprüfungsversuche
des Bundessortenamtes Schnee von gestern sind.“
Die Landesregierung Baden-Württemberg muss jetzt
den gentechnikfreien Anbau in Baden-Württemberg
über das Jahr 2009 hinaus sichern und konsequent
für den gen-technikfreien Anbau einstehen. Deshalb
fordert Bioland die Landesregierung dazu auf, über
ein Landesgesetz den rechtlichen Schutz für gentechnikfreie
Regionen zu schaffen. Die Zukunft der Landwirtschaft
in Baden-Württemberg liegt darin, qualitativ
hochwertige Produkte ohne den Einsatz von Gentechnik
zu erzeugen. Entgegen den Ankündigungen der großen
Gentechnikkonzerne hat der Anbau gentechnisch verän-derter
Pflanzen in Nordamerika in den letzten Jahren zu enormen
Schäden in der Landwirtschaft geführt. Darüber
haben renommierte Gentechnik-Kritiker wie Bill Wen-zel
(USA) und Percy Schmeiser (Kanada) auch in Deutschland
mehrfach berichtet.
Bioland ist mit 1054 landwirtschaftlichen Erzeugerbetriebe
und knapp 300 handwerklichen Lebensmittelverarbeitern
der größte Verband für ökologischen
Landbau in Baden-Württemberg. Nach den Richtlinien
zum organisch-biologischen Anbau ist der Ein-satz
von gentechnisch veränderten Pflanzen, Tieren
und Futtermitteln verboten.
Bioland Landesverband Baden-Württemberg
Pressestelle: Andreas Greiner c/o Ökonsult, Gerberstr.
9, 70178 Stuttgart,
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DATUM: 14. April 2009 |
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Kein
Patent auf Leben!
Für eine Verschärfung
der europäischen Biopatentrichtlinie
Bundesweite Aktionsbündnisse für eine gentechnikfreie
Landwirtschaft fordern Länderminister auf, die
Hessische Initiative im Bundesrat zu unterstützen!
Die
bundesweiten Aktionsbündnisse für eine gentechnikfreie
Land- und Lebensmittelwirtschaft haben in einem gemeinsamen
Brief jeweils ihre zuständigen Länderminister
aufgefordert, die Hessische Initiative im Bundesrat
für eine Verschärfung der europäischen
Biopatentrichtlinie zu unterstützen. Die in den
Aktionsbündnissen organisierten Bauern-, Umwelt-
und kirchlichen Organisationen engagieren sich seit
Jahren für ein Verbot der Patentierung von Saatgut,
Pflanzen und Tieren und fordern gerade auch die Politik
auf, nicht erst abzuwarten und Präzedenzfälle
zu schaffen, sondern im Vorfeld den weit gehenden
Patentansprüchen einen Riegel vor zu setzen.
„In Europa sind inzwischen hunderte von Patentanträgen
auf die konventionelle Züchtung von Pflanzen
und Tieren angemeldet. Sie werden stillschweigend
vom Europäischen Patentamt in München abgesegnet,
ohne dass es eine öffentliche Diskussion darüber
gibt. Gene, Pflanzen und Tiere sind aber keine Erfindung
und dürfen deshalb auch nicht patentiert werden“,
so Georg Janßen, Sprecher des Bündnis für
gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Hamburg,
Bremen und einer der Mitinitiatoren dieses gemeinsamen
Briefes. Janßen weiter: „Patente auf konventionelle
Züchtungs- und Herstellungsverfahren würden
- genauso wie Patente auf gentechnisch veränderte
Pflanzen und Tiere - einen Monopolanspruch gegenüber
den patentierten Pflanzen oder Tieren ermöglichen,
mit ggf. weit reichendem Handlungsspielraum des Patentanmelders.
Dies sind im Wesentlichen die gleichen multinationalen
Konzerne, die auch bei der Agro-Gentechnik aktiv sind.
Der Chef des Gentechnik-Konzerns Monsanto hat jüngst
in einem Interview mit der „ZEIT“ vom
22.01.09 deutlich gemacht, dass er seine „Patentsheriffs“
auch auf europäische Felder schicken würde,
um Saatgutpatentansprüche gegenüber den
Bauern durch zu setzen. Dagegen wehren wir uns mit
ganzer Kraft! Deshalb appellieren wir an alle Länderminister,
endlich die europäischen und deutschen Patentrichtlinien
zu verschärfen und dadurch die Land- und Lebensmittelwirtschaft
vor solchen Übergriffen zu schützen. Wir
rufen alle engagierten Bürger auf, bei der am
15. April 2009 stattfindende Demonstration gegen Patente
auf Leben! in München, dabei zu sein. Start ist
auf dem Marienplatz, 10:00 Uhr, Ziel ist das Europäische
Patentamt.“
V.i.S.d.P.: Georg Janßen, Bündnis für
gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Hamburg,
Bremen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V., Heiligengeiststr.
28, 21339 Lüneburg, abl_de@yahoo.de
Brief vom Aktionsbündnis
Baden-Württemberg an Minister Hauk
weiter
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DATUM: 22.November 2006 |
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Bundesweiter
Aktionsstart Haushalt ohne Genfood in Stuttgart
Mit Starkoch Vincent Klink und dem Anstifter und
Kabarettisten Peter Grohmann
Mit
dem ersten „nein“ gegen Genfood hat der Starkoch Vincent Klink
ein klares Bekenntnis zu seinem Restaurant Wielandshöhe als Genfood - freie Zone
und damit den Start für die bundesweite Aktion gegeben.
Mit
der Aktion „Haushalt ohne Genfood“ möchten mehr als 20
Aktionspartner, darunter eine große Zahl an namhaften Unternehmen und
die beiden großen christlichen Kirchen, Verbände aus den Bereichen
Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz möglichst vielen Menschen
aus allen Kreisen der Bevölkerung die Möglichkeit geben, sich
öffentlich zum Thema Genfood zu äußern. Noch nie gab es ein so großes
und vielschichtiges Bündnis gegen Genfood im Haushalt. Das ganze läuft
übers Internet, die Seite ist seit heute,22.November 2006, 12 Uhr
online.
Aus
vielen einzelnen
"Neins", als Pixel-Grafik auf der Internetseite www.mein-nein.de gestaltet, wird
ein großes gesellschaftliches Bekenntnis. Und damit eine gewichtige
Stellungnahme, ein Signal unterschiedlichster gesellschaftlicher
Gruppen für die Ernährungsindustrie und die politisch Verantwortlichen
in Berlin. Bis Endes des Jahres werden es 100.000 Haushalte sein,
schätzt Pressesprecher Wolfgang Schleicher, Geschäftsführer des
Verbandes Katholisches Landvolk,
die mit sich ihrer
Nein-Stimme klar gegen Genfood in ihrem Haushalt bekennen.
Stuttgart,
den 22.November 2006
Pressesprecher: Herr Wolfgang Schleicher, Telefon 0711-
9791 – 117
Projektkoordination: Frau Claudia Schüle, Telefon 0711
– 620 306 14
Presse & PR: Frau Helene Prölß. 0711- 236 2390 |
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DATUM: 22.Februar 2006
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Wir wollen alles – außer Gentechnik
„Aktionsbündnis Gentechnik-freie
Landwirtschaft“ erklärt Landtag zur gentechnikfreien Anbauzone.
Mit einer spektakulären Aktion demonstrierten heute 40 Vertreter des
Aktionsbündnis vor dem Baden-Württembergischen Landtag für eine
Gentechnik-freie Landwirtschaft. Durch das symbolische Anpflanzen eines
traditionellen Maisfeldes in der Bannmeile, wurde der Landtag zur
gentechnikfreien Anbauzone erklärt. Im Rahmen der Aktion wurden die
Abgeordneten in einem Brief aufgefordert, sich im Bundesrat aktiv gegen
die von der Bundesregierung geplante Aufweichung des Gentechnikgesetzes
einzusetzen. „Mehr als ¾ der Verbraucher lehnen Gentechnik in
ihren Lebensmitteln ab“, erklärte Stephanie Botta, Sprecherin des
„Aktionsbündnis Gentechnik-freie Landwirtschaft“. Sie
fordert die Abgeordneten auf, diesen Wunsch der Wählerinnen und Wähler
ernst zu nehmen.
Das „Aktionsbündnis Gentechnik-freie Landwirtschaft“ ist
ein Zusammenschluss von 27 Organisation aus den Bereichen
Landwirtschaft, Kirche, Umwelt- und Naturschutz sowie
Verbraucherschutz. „Wir setzen uns für eine Landwirtschaft ohne
den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen in Baden-Württemberg
ein“, erläutert Jochen Fritz, Organisator der Aktion, die Ziele
des Aktionsbündnisses. Er sieht darin große Chancen für die Zukunft
unserer landwirtschaftlichen Produkte. „Dass der Einsatz von
Gentechnik (auch) Vermarktungsrisiken birgt, zeigt zum Beispiel die
Ankündigung des Babynahrungsmittelherstellers Hipp“,
verdeutlichte Matthias Strobl, Geschäftsführer von Bioland
Baden-Württemberg auf der Pressekonferenz. „So fordert Hipp Garantien
für die Gentechnikfreiheit seiner in Deutschland erzeugten Rohstoffe.
Ohne diese Garantien sieht er sich gezwungen, die landwirtschaftlichen
Produkte im gentechnikfreien Ausland einzukaufen.“
Mit Beginn des Jahres wurde erstmals der Verkauf von gentechnisch
verändertem Saatgut in Deutschland zugelassen. Was die Kritiker der
Agro-Gentechnik schon immer ahnten, bestätigt Monsanto, einer der
Hersteller dieses Saatgutes, in seiner neuesten Veröffentlichung. In
dieser Empfehlung an die Landwirte gesteht Monsanto die Grenzen und
Risiken ihrer Technologie ein: So kann der eigens gegen den Maiszünsler
entwickelte BT-Mais zu Resistenzen bei den Schädlingen führen und
verkehrt so das vorgebliche Ziel, den Pflanzenschutzmitteleinsatz zu
verringern, ins Gegenteil.
Das „Aktionsbündnis Gentechnik-freie Landwirtschaft“ warnt
darüber hinaus vor einem unkontrollierten Auskreuzen der gentechnisch
veränderten Pflanzen. Ist die Gentechnik erst einmal auf unseren
Feldern, ist dieser Weg nicht mehr umkehrbar. Ein Nebeneinander
verschiedener Formen der Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik
(Koexistenz) ist in Deutschland in der Praxis kaum vorstellbar, denn
Wind und Bienen halten sich nicht an Feldgrenzen und
Sicherheitsabstände. So zeigte ein konkreter Fall im Sommer 2005 dass
bereits ein kleines Versuchsfeld ausreicht, um Honig und Pollen der in
der Umgebung lebenden Bienenvölker nachhaltig zu kontaminieren (ots
09.09.2005).
Weitere Informationen zum „Aktionsbündnis Gentechnik-freie
Landwirtschaft“ finden Sie unter www.gentechnik-freie-landwirtschaft.de.
Ihre Ansprechpartnerin: Stephanie Botta (Sprecherin Aktionsbündnis
Gentechnik-freie Landwirtschaft in Baden-Württemberg) erreichen Sie
unter 0711-550939-48 oder mobil unter 0172-8018456.
Das Aktionsbündnis fordert von der Landesregierung Baden-Württemberg:
- dass sie alle
Spielräume nutzt, um auch in Zukunft in Baden-Württemberg eine
Gentechnik-freie Landwirtschaft zu ermöglichen,
- dass sie die
ungelösten Probleme und Risiken hinsichtlich der Koexistenz von
Landwirtschaftsformen mit und ohne Gentechnik aufgreift und von
den Befürwortern der Gentechnik Antworten und praktikable Lösungen
einfordert,
- dass sie sich
für die Kennzeichnungspflicht von tierischen Lebensmitteln
einsetzt, wenn diese mit gentechnisch veränderten Futtermitteln
erzeugt wurden,
- dass sie sich
für eine Nachweisgrenze von 0,1 % gentechnisch bedingten
Verunreinigungen bei herkömmlichem Saatgut einsetzt,
- dass beim
Zeichen „Geprüfte Qualität aus Baden-Württemberg“
Gentechnikfreiheit auch beim Futter gewährleistet wird,
- dass der Anbau
von GVO in Naturschutzgebieten und NATURA 2000 Gebieten verboten
wird,
- dass sie keine
einseitige Info-Kampagnen für die Agro-Gentechnik unterstützt,
sondern die Bürger umfassend über Alternativen informiert.
 
Das Aktionsbündnis „Gentechnik-freie Landwirtschaft in
Baden-Württemberg“ besteht aus folgenden Organisationen und
Initiativen:
AbL
Baden-Württemberg
Aktionsbündnis Gentechnik-freie Region Oberrhein
Attac Stuttgart/Tübingen/Freiburg (AG Landwirtschaft)
Bioland Baden-Württemberg
Bodensee Stiftung
BUND Baden-Württemberg
Dachverband Entwicklungspolitik Baden Württemberg
Demeter Baden-Württemberg
Deutscher Erwerbs- und Berufsimkerbund
Eurotoques
Evangelisches Bauernwerk in Württemberg
Evangelische Jugend auf dem Lande in Württemberg (ejl)
Forum Pro Schwarzwaldbauern
Greenpeace Gruppe Stuttgart/Esslingen/Freiburg
gepa Fair Handelshaus
Katholische Landjugend Bewegung Erzdiözese Freiburg
Katholische Landjugend Bewegung Rottenburg-Stuttgart
LandFrauenverband Südbaden
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
LandFrauenverband Württemberg-Baden
Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg
Naturheilverein Spechbach e.V.
Naturland Süd-West
Nürtinger Bündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittel
Verband Katholisches Landvolk e.V.
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V.
Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt |
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DATUM: 02.Juni 2005 |
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Lust auf BIO in Stuttgart
Schafe streicheln, ein saftiges
Biosteak kosten und dufte Natur-Kosmetika testen - am Samstag, 2. Juli
verwandeln Bio-Bauern und Co. den Stuttgarter Schloßplatz in eine ARENA
DER SINNE. Auf dem dritten Stuttgarter Bio-Erlebnistag in den
baden-württembergischen Landeshauptstadt erwartet die Besucher zwischen
11.00 und 19.00 Uhr ein buntes Bühnen- und Bauernprogramm.
Neben 30 Marktständen informieren über 10 Verbände und Organisationen
rund um das Thema „Ökolandbau“. Ein separates Info-Zelt
widmet sich dem Schwerpunktthema Gentechnik: Welche Gentechnik-Produkte
sind bereits am Markt? Warum gibt es auch in Baden-Württemberg immer
mehr gentechnikfreie Zonen? Wieso sagen immer mehr Landwirte und
Verbraucher „Nein“ zu gentechnisch veränderten
Lebensmitteln? Das Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft in
Baden-Württemberg (www.gentechnik-freie-landwirtschaft.de) gibt Antwort
auf diese Fragen.
Der Bio-Erlebnistag ist Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau,
initiiert vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und
Landwirtschaft.
Mehr zum Bio-Erlebnistag unter www.oekokonsult-stuttgart.de/bioerlebnistag |
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DATUM: 25. November 2004 |
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Leserbrief zum Artikel „Land sieht Grüne
Gentechnik als Zukunftstechnologie“
BW agrar, 20. November 2004
Bevor
der Grünen Gentechnik die Unbedenklichkeit bescheinigt, eine positive
Umweltwirkung attestiert und die Verbesserung der Welternährung
zugeschrieben wird, sollten wir uns fragen „Wozu das
Ganze?“
Klar ist inzwischen, dass die derzeit praxisreifen Pflanzen keinen
Nutzen für die Verbraucher bringen. Der Gewinn für die Landwirtschaft
ist umstritten: Berichte aus den USA und Kanada zeigen deutlich, dass
der verringerte Einsatz von Spritzmitteln ein sehr kurzfristiger Effekt
ist. Bezüglich der Welternährung gibt es keine gesicherten Studien. Im
Fall des „Golden Rice“ müssten bis zu 54 Schüsseln Reis
verzehrt werden, um von dessen Inhaltsstoffen tatsächlich zu
profitieren.
Ohne Zweifel hingegen ist, dass der Einsatz von gentechnisch
veränderten Organismen das Aus für die Biolandwirtschaft und die
konventionellen Landwirte bedeuten würde, die ohne Agro-Gentechnik
arbeiten möchten. Ein Nebeneinander wäre gerade in Baden-Württemberg
undenkbar. Warum aber das, was dem Land derzeit wichtige Arbeitsplätze
und ein vom Verbraucher gewünschtes Produkt – gentechnik-freie
Lebensmittel – garantiert, aufs Spiel setzen? Warum das, was seit
langen Jahren vom Staat gewollt und deshalb gefördert wird gefährden?
Warum der Marktmacht des Handels, dem die Landwirtschaft auf der
Abnehmerseite ausgesetzt ist, noch ein Anbietermonopol bei Saatgut und
Pflanzenschutzmittel durch wenige Industriekonzerne hinzufügen?
Landwirtschaft im Zangengriff! Wozu das Ganze?
Birgit
Eßlinger, Koordinatorin Aktionsbündnis Gentechnik-freie Landwirtschaft
in Baden-Württemberg |
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DATUM: 18. April 2004 |
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Wir bleiben sauber: Gen-Food – nein danke!
Landwirte und Imker, Verarbeiter und Verbraucher demonstrieren
(Stuttgart,
18.4.2004) Über 10 000 Menschen haben am heutigen Sonntag in der
Stuttgarter Innenstadt demonstriert. Ein Schlepper-Corso mit mehr als 300
Traktoren legte den City-Ring der Landeshauptstadt lahm. Tausende
gelber Luftballons stiegen symbolisch als unlenkbare Gentechnik-Pollen
in die laue Frühlingsluft. Landwirte und Verbraucher setzten ein
eindrucksvolles Zeichen für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik. Unter
dem Motto „Wir bleiben sauber – keine Gentechnik in der
Landwirtschaft und in Lebensmitteln“ waren sie dem Aufruf des
Aktionsbündnisses „Gentechnikfreie Landwirtschaft“ gefolgt.
Hinter dem Bündnis stehen 50 Verbände und Organisationen aus der
Landwirtschaft, dem Umwelt- und Verbraucherschutz.
Auf der anschließenden Kundgebung auf dem Schlossplatz forderte
Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker (MdB), Gründer des Wuppertal
Instituts für Klima, Umwelt und Energie, die Politik auf zu verhindern,
dass Pflanzen durch eine Handvoll weltweit agierender Großkonzerne
patentiert werden. „Wer die Macht über Saatgut in die Hände
weniger gibt, kann die Ernährung der Bevölkerung später nicht mehr
gewährleisten.“ Mehrfach kritisierten die elf Redner die
CDU-dominierten Landesregierungen, die im Bundesrat bzw. im
Vermittlungsausschuss eine Verwässerung des Gentechnikgesetzes
betreiben und das Haftungsrisiko der Allgemeinheit aufhalsen wollen.
„Akzeptieren Sie diesen breiten Protest endlich als unmissverständlichen
Wählerauftrag und sorgen Sie in den anstehenden Gesetzgebungsverfahren
für einen effektiven Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft und
gentechnisch unveränderter Lebensmittel“, appellierte Thomas
Dosch, Bund für Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), an die
Politik.
Dosch verwies auf eklatante Regelungslücken bei Milch, Eiern und
Fleisch in der neuen Kennzeichnungsverordnung für gentechnisch
veränderte Lebensmittel, die am 18. April 2004 in Kraft tritt. Sie
biete dem Verbraucher keine ausreichende Sicherheit beim Einkauf und
müsse deshalb dringend nachgebessert werden.
Christian Reuter, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Tübingen,
berichtete von einer stark zunehmenden Bereitschaft unter den
Landwirten, sich freiwillig in gentechnikfreien Regionen
zusammenzuschließen. Die Politik müsse hierzu die rechtlichen
Rahmenbedingungen schaffen. Er forderte aber auch die Verbraucher auf,
ihrer in zahlreichen Umfragen geäußerten Ablehnung von gentechnisch
veränderten Lebensmitteln Taten folgen zu lassen: „Nur durch den
Einkauf gentechnisch unveränderter Lebensmittel können wir verhindern,
dass die Gentechnik bei uns Einzug hält.“
Die Vertreter vom Aktionsbündnis „Gentechnikfreie
Landwirtschaft“ freuten sich über die großartige Resonanz. Der
Funke sei übergesprungen und der Widerstand werde in den nächsten
Wochen auf vielfältige Weise weitergehen. „Die Gentechnik ist
eine Risikotechnologie, die – einmal auf unseren Äckern ausgesät
– nicht mehr kontrollierbar ist. Wird Gentechnik auf den Feldern
angebaut, kann eine Auskreuzung auf natürlich gewachsene Pflanzen nicht
mehr verhindert werden. Ein Nebeneinander in Koexistenz ist nicht
möglich. Dies belegen die Erfahrungen der Landwirte in Kanada und
Argentinien“, fasste Jürgen Binder vom Aktionsbündnis zusammen.
Wenn die Gentechnik erst einmal großflächig zum Einsatz kommt, gibt es
bald keine Lebensmittel mehr, für die Gentechnik-Freiheit garantiert
werden kann. Genmanipuliertes Saatgut gefährdet die Existenz von allen
Imkern, Bauern und Gärtnern, die ohne Gentechnik arbeiten. Diese
Technologie birgt ungeklärte Risiken für Natur und menschliche
Gesundheit und eignet sich schon gar nicht zur Lösung der Probleme in
der Dritten Welt. Deshalb sollte das Motto auch weiterhin lauten:
Wir bleiben sauber: Gen-Food – nein danke!
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Joachim E. Röttgers
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DATUM: 14. April 2004 |
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Pressemitteilung zu der Protestaktion „Bienen
fliegen in Bannmeile“
Imker rufen zur Demonstration gegen Gentechnik auf
Zehn
Imker aus der Region Stuttgart protestierten heute vor dem Eingang des Landtags
in Stuttgart gegen die Einführung von gentechnisch veränderten Pflanzen
in Deutschland. Die mitgebrachten Bienenvölker der in Berufskluft
erschienenen Imker, flogen vor dem Landtag aus.
„Wir Imker sind im besonderen von der Einführung der Gentechnik
in der Landwirtschaft betroffen, weil Bienen einen Flugradius von bis
zu 7 Kilometer haben“, so Berufsimker Michael Grolm aus
Wurmlingen. Mit der Aktion „Bienen fliegen in Bannmeile“
wollten er und seine Kollegen deutlich machen, „dass uns keine
noch so große Bannmeile um genmanipulierte Pflanzen ausreichenden
Schutz bietet“. Deshalb sei ihre Existenz „massiv
bedroht“.
Obwohl der Honig nur geringe Pollenanteile enthält, befürchten die
Imker eine Zurückhaltung ihrer Kunden. Umfragen belegen, dass über 70
Prozent der Verbraucher genmanipulierte Bestandteile in ihrem Essen
ablehnen. Der Gewinnung von Blütenpollen und leckeren Honigwabenstücken
droht das Aus. Darüber hinaus müssen die Imker die negativen
Konsequenzen (hohe Untersuchungskosten bis hin zur Betriebsaufgabe)
tragen, wogegen die Gentechnik-Industrie auf satte Gewinne hofft. Die
Imker fordern, dass die "In-Verkehr-Bringer" von Gentechnik
in vollem Umfang und ohne bürokratische Hürden haften. Ein Aus vieler
Imkereien hätte eine Verarmung der Natur und ihrer Artenvielfalt zur
Folge, da die Bienen ca. 70 Prozent aller Blütenpflanzen bestäuben und
deshalb auch für eine intakte Landwirtschaft unverzichtbar seien.
Da die Bienen bei ihrer extrem nützlichen Blütenbestäubung auch
Gentechnik-Pollen zwischen den Pflanzen übertragen, besteht für die
Imker die Gefahr, dafür haftbar gemacht zu werden. Dadurch wird die
Freizügigkeit der Imker gefährdet. In diesen Punkten sind klare
Regelungen im Sinne der Imker gefordert. „Dadurch, dass
Insektengifte in die Pflanzen eingebaut werden, sehe ich die Gesundheit
meiner Bienen durch die Agro-Gentechnik gefährdet“, macht Jürgen
Binder, Berufsimker aus Rottenburg, auf die noch ungeklärte
Bienenverträglichkeit von GVO-Pflanzen aufmerksam.
Anlass des Protests ist das derzeit im Bundesrat verhandelte
Gentechnikgesetz. Vor dem Landtag protestieren die Imker deshalb, weil,
so Binder, „die CDU-regierten Bundesländer derzeit das ohnehin
keinen ausreichenden Schutz gewährende Gentechnik-Gesetz zu verwässern
versuchen bzw. die Haftungsfrage der Allgemeinheit auferlegen
wollen“.
Die
Imker des Deutschen Erwerbs- und Berufsimkerbundes und das
Aktionsbündnis „Gentechnikfreie Landwirtschaft in
Baden-Württemberg“ laden alle Liebhaber von heimischen
gentechnik-freiem Honig und anderen heimischen Lebensmitteln ein, sich
an der Großdemonstration gegen Gentechnik am Sonntag, dem 18. April,
auf dem Stuttgarter Schloßplatz zu beteiligen. Das Motto lautet
„Wir bleiben sauber –keine Gentechnik in der Landwirtschaft
und in Lebensmitteln“.
Kontakt
Berufs- und Erwerbsimkerbund: Jürgen Binder 0170-1857424
Aktionsbündnis gentechnik-freie Landwirtschaft in BW: Jochen Fritz:
0171-8229719
Bildmaterial kann in der Demo-Koordinationsstelle unter 0711/550939-54
angefordert werden.
Infos zur Demonstration: www.gentechnik-freie-landwirtschaft.de
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Fotos:
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DATUM: 25. März 2004 |
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Wir bleiben
sauber – keine Gentechnik in unsere Töpfe
Ein breites
Aktionsbündnis von über 45 Verbänden und Initiativen organisiert am 18.
April in Stuttgart eine Demonstration für eine gentechnikfreie
Landwirtschaft und Lebensmittel.
(Stuttgart,
25.3.2004) Unter dem Titel "Wir bleiben sauber- keine Gentechnik
in der Landwirtschaft und in den Lebensmitteln" ruft das
Aktionsbündnis "Gentechnikfreie Landwirtschaft in
Baden-Württemberg" zu einem Protestmarsch im Zentrum Stuttgarts
auf. Veranstalter sind neben Umwelt- und Naturschutzverbänden die
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, Öko-Anbauverbände, die
Landfrauen und viele andere mehr (siehe Liste anbei). Täglich steigt
die Zahl der Partner, die sich am Aufruf zur Demonstration beteiligen.
Denn die große Mehrheit aller Landwirte und
Verbraucher lehnt Lebensmittel ab, die mit Hilfe der Gentechnik erzeugt
oder verarbeitet werden. Obwohl niemand diese Produkte wirklich
braucht, versuchen Vertreter internationaler Saatgutfirmen mit aller
Macht Fakten zu schaffen und gentechnisch veränderte Kulturpflanzen in
breitem Stil in unserer Landwirtschaft einzuführen. Dabei sind die
Risiken für Mensch und Umwelt bisher noch völlig ungeklärt. Keine
Versicherung ist heute bereit, eine Haftung für mögliche Schäden zu
übernehmen, aber Landwirte und Verbrauchern sollen die Risiken tragen.
Ist die Gentechnik erst einmal auf unseren Feldern, ist dieser Weg
nicht mehr umkehrbar. Ein Nebeneinander verschiedener Formen der
Landwirtschaft mit und ohne Gentechnik ist in Deutschland in der Praxis
nicht möglich!
Doch noch ist es nicht zu spät! Die Organisatoren
der Demonstration fordern den Bundesrat und die Bundesregierung auf,
sich dafür einzusetzen, dass Deutschland frei bleibt vom kommerziellen
Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Auch wirtschaftlich gesehen
gibt es starke Argumente: Mit gentechnikfreien Produkten hat unsere
Landwirtschaft in der Zukunft einen riesigen Vorteil auf regionalen und
globalen Märkten für Lebensmittel und Saatgut. Um hier für Politik und
Verbraucher ein Zeichen zu setzen, werden am 18. April in Stuttgart
Landwirte, Imker, Bäcker und andere Bio-Verarbeiter in Berufskleidung
demonstrieren, Verbraucher werden mit Küchenschürzen erwartet.
Folgende Organisationen, Verbände und Initiativen
rufen auf zur Demonstration für eine gentechnikfreie Landwirtschaft:
Aktionsbündnis Gentechnik-freie Landwirtschaft in
Baden-Württemberg:
AbL Baden-Württemberg
Aktionsbündnis Gentechnik-freie Region Oberrhein
Attac Stuttgart/Tübingen/Freiburg (AG
Landwirtschaft)
Bioland Baden-Württemberg
BUND Baden-Württemberg
Dachverband Entwicklungspolitik Baden Württemberg
Demeter Baden-Württemberg
Deutscher Erwerbs- und Berufsimkerbund
Eurotoques
Evangelisches Bauernwerk in Württemberg
Forum Pro Schwarzwaldbauern
Greenpeace Gruppe Stuttgart/Esslingen
gepa Fair Handelshaus
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
LandFrauenverband Südbaden
LandFrauenverband Württemberg-Baden
Nürtinger Bündnis für gentechnikfreie
Landwirtschaft und Lebemittenmittel
Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt
Sie werden
unterstützt von:
AbL Bundesverband
Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall
Bioland Bundesverband
BNN Herstellung und Handel
BNN Einzelhandel
BÖLW
Brot für die Welt
BUKO Agrar Koordination
Bund Deutscher PfadfinderInnen Ba-Wü
Demeter Bundesverband
Demeter Felderzeugnisse
Deutsche Naturschutzring (DNR)
Ecovin Baden und Württemberg
Eve - Das moderne Naturkostmagazin
Gäa Bundesverband
Gen-ethisches Netzwerk
Gesellschaft für Boden, Technik und Qualität
GLS Gemeinschaftsbank
Handelskontor Willmann
IG Bauen-Agrar-Umwelt - Regionalbüro
Baden-Württemberg
Katholische Landjugendbewegung in der Erzdiözese
Freiburg
Kreisbauernverbände Reutlingen und Tübingen
NABU Baden-Württemberg
Naturland
NEULAND - Fleisch aus artgerechter Tierhaltung
Ökologischer Ärztebund
Schrot & Korn
Solid
Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL)
Fachgruppe württembergischer Gemüseanbaubetriebe
Zukunftsstiftung Landwirtschaft
ver.di Bezirk Stuttgart |
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DATUM: März 2004 |
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LandFrauenverband Württemberg-Baden tritt dem
»Aktionsbündnis Gentechnik-freie Landwirtschaft
in Baden Württemberg« bei
„LandFrauen wollen keine Mogelpackung bei der
grünen Gentechnik,“ betont Landesvorsitzende Gudrun Laible.
Bereits seit 1993 setzt sich der LandFrauenverband Württemberg-Baden
e.V. kritisch mit der „Grünen Gentechnik“ auseinander. Mit
dem Fall des europäischen Anbaumoratoriums für gentechnisch veränderte
Pflanzen befürchten die LandFrauen eine schleichende Verunreinigung von
Saatgut und Lebensmitteln.
Sie fordern daher:
· ein
Reinheitsgebot für Saatgut und
· die Einrichtung
gentechnikfreier Zonen.
Um diesen Forderungen Nachdruck zu verschaffen,
ist der LandFrauenverband Württemberg-Baden e.V. dem »Aktionsbündnis
für Gentechnik-freie Landwirtschaft in Baden-Württemberg« beigetreten.
Diesem landesweiten Bündnis gehören neben dem LandFrauenverband
Südbaden die Naturschutzverbände BUND und NABU, die Arbeitsgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft, die Anbauverbände Bioland und Demeter sowie
Greenpeace und Attac an.
Das Aktionsbündnis fordert die Landesregierung
auf,
– sich auf EU- und Bundesebene für strenge
Anbauregelungen und
– die Haftung nach dem Verursacherprinzip
einzusetzen.
Die Landwirtschaft in Baden-Württemberg
produziert für VerbraucherInnen qualitativ hochwertige Lebensmittel.
ErzeugerInnen und VerbraucherInnen sehen keine Notwendigkeit für
gentechnisch veränderte Lebensmittel. „Durch die derzeitige
Gesetzeslage ist jedoch unsere Wahlfreiheit zwischen gentechnisch veränderten
und gentechnisch freien Lebensmitteln gefährdet,“ so
Landesvorsitzende Gudrun Laible.
Der LandFrauenverband Württemberg-Baden e.V.
bekräftigt seine langjährige Forderung nach einem kritischen
VerbraucherInnen-Verhalten und fordert seine Mitglieder auf, gerade
jetzt verstärkt „Politik mit dem Einkaufskorb“ zu
betreiben.
Stuttgart, März 2004
LandFrauen
LandFrauenverband
Württemberg-Baden e. V.
Bopserstr. 17
70180 Stuttgart
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DATUM: März 2004 |
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Wir bleiben
sauber
„Wir bleiben sauber“ heißt die
bundesweite Großdemonstration gegen Gentechnik in der Landwirtschaft.
Das Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft ruft zum 18. April
2004, 11.00 Uhr zu einer Großveranstaltung nach Stuttgart auf.
Auftakt bildet eine Schleppersternfahrt. Ein bunter
Zug aus Landwirten, Imkern, Verbrauchern und Köchen zieht mit flotter
Musik durch Stuttgart. Die Teilnehmer erscheinen in ihrer
Arbeitskleidung oder mit Kochtöpfen, in die keine
gentechnikmanipulierten Lebensmittel kommen.
Auf der
Kundgebung sprechen prominente Redner aus dem In- und Ausland. Für
gentechnikfreie Verpflegung ist gesorgt. Musik, Unterhaltung für die
ganze Familie und Marktstände bereichern die Demo. Ein Infozelt für
Presse, Vernetzung und Diskussionsrunden steht bereit.
Spendenkonto:
Nürtinger Bündnis für gentechnikfreie
Landwirtschaft und Lebensmittel
GLS-Bank Stuttgart
Konto Nr. 70000 70000
BLZ: 430 609 67.
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