Pressemeldung 

Breites Bündnis protestiert in Straßburg

„Gentechnikrecht sichern – keine Patente auf unser Essen!“ 

Esslingen / Straßburg, 16. Juni 2026 – Gemeinsam mit europaweit über 80 Landwirtschafts-, Umwelt-, Verbraucher- und Menschenrechtsorganisationen engagiert sich von Baden-Württemberg ein breites gesellschaftliches Bündnis aus 19 Organisationen der Landwirtschaft, des Natur- und Umweltschutzes sowie der katholischen und evangelischen Kirchen am 16. Juni bei der heutigen Demonstration vor dem Europäischen Parlament in Straßburg. Anlass ist die entscheidende Abstimmung am 17. Juni zur geplanten Deregulierung der neuen Gentechnik (NGT). 

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Auf nach Strasbourg:

Demonstration gegen die Deregulierung von Neuer Gentechnik

Stoppen wir gemeinsam neue Gentechnik und Patente

Kurz vor der entscheidenden Abstimmung im Europaparlament lädt eine breite Koalition aus Bäuer:innen, Züchter:innen, Verarbeitenden, Händler:innen, Imker:innen, Umweltschützer:innen, Menschenrechtsorganisationen und Verbraucher:innen zur Demonstration gegen den völlig inakzeptablen Gesetzesentwurf zu Neuer Gentechnik ein.

WANN? 16. Juni 2026 von 8 bis 12 Uhr
WO? Vor dem Europäischen Parlament in Strasbourg,
1 All. du Printemps, Strasbourg, FR 67070

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Gentechnik muss klar erkennbar bleiben –Beibehaltung von Gentechnikregulierung und Wahlfreiheit sowie Patentstopp gefordert!

Esslingen / Stuttgart, 19.09.2023 Heute fand auf dem Stuttgarter Schlossplatz die Veranstaltung „Bleibt uns von Acker und Teller! Neue Gentechnik regulieren, Wahlfreiheit erhalten, Patente stoppen!“ statt, die vom Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft Baden-Württemberg organisiert wurde. Bärbel Endraß, Bündnissprecherin und Landwirtin (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) überreichte gemeinsam mit Christoph Zimmer, Bündnissprecher und Landesgeschäftsführer von Bioland Baden-Württemberg, den anwesenden Politiker:innen ein Forderungspapier. Das Bündnis fordert unter anderem, dass auch neue Gentechnik-Verfahren weiterhin reguliert bleiben.

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Pressemitteilung: Gentechnikfreiheit im Koalitionsvertrag? Was wir fordern

Esslingen/Stuttgart, 31.05.2021 Baden-Württemberg wird auch in den kommenden fünf Jahren durch eine grün-schwarze Landesregierung geführt werden. In Online-Parteitagen stimmten Grüne und CDU dem verhandelten Koalitionsvertrag jeweils mit großer Mehrheit zu. Mitte Mai wurde im Landtag Winfried Kretschmann zum dritten Mal als Ministerpräsident vereidigt.
Unter dem Motto: `Jetzt für Morgen‘ wird im Koalitionsvertrag Bezug auf ein gentechnikfreies Baden-Württemberg genommen. Gottfried May-Stürmer, Sprecher des Aktionsbündnisses gentechnikfreie Landwirtschaft, begrüßt, dass die Landesregierung weiterhin am Vorsorgeprinzip, an strengen Zulassungsverfahren und einer Risikoabschätzung neuer Gentechniken festhält. Freisetzungsversuche werden weiterhin abgelehnt. May-Stürmer dazu: „Wir hoffen, dass sich die Landesregierung auch auf Bundesebene für eine Regulierung der neuen Gentechniken ausspricht und das Vorsorgeprinzip nicht geschwächt wird.“

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