Mit-CRISPRn oder nicht? Informationsveranstaltung zu den neuen Gentechniken

Freitag, 20. November 2020, 12.30 Uhr – Samstag 21. November 2020, 17.30 Uhr
Schloss Kirchberg an der Jagst

Die neuen Gentechniken, auch Genome Editing genannt, drängen in die Labore, in die Pflanzenzüchtung und vielleicht auch bald auf unsere Äcker und Teller. Insbesondere die Frage, ob und wie die neuen Gentechnik-Verfahren reguliert und gekennzeichnet werden, wird sehr kontrovers diskutiert. Im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken, Regulierung oder Freisetzung ohne Kontrolle und Verwendung ohne Kennzeichnung ist es wichtig zu wissen, wovon die Rede ist, um einen Standpunkt zu entwickeln. Die Tagung bietet Gelegenheit, sich nicht nur umfassend zu den neuen Techniken zu informieren, sondern auch kritisch mit Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren und sich zu vernetzen.

Veranstalter:
Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg
und Akademie Schloss Kirchberg
in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.
und dem BUND Bundesverband.

Das detaillierte Tagungsprogramm folgt in Kürze.

www.schloss-kirchberg-jagst.de/gentechnik

Akademie Schloss Kirchberg
Anna-Lena Buchholz,
Schlossstraße 16/3, 74592 Kirchberg an der Jagst
Tel.: 07954/921 18-80
akademie@hdb-stiftung.com

Aktionsbündnis Gentechnikfreie Landwirtschaft in Baden-Württemberg
c/o Bioland Landesverband Baden-Württemberg e.V. Birgit Eßlinger,
Schelztorstr. 49,
73728 Esslingen,
Tel.: 0711/550939-47
info@gentechnik-freie-landwirtschaft.de

Gentechnik Erntemonitoring 2019

Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL: „Gentechnisch veränderte Pflanzen haben in der kleinräumigen Agrarstruktur Baden-Württembergs keinen Platz“

Der Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) ist außerhalb Europas weit verbreitet. Hauptanbaugebiete für gentechnisch veränderten Mais und Soja sind die USA, Argentinien und Brasilien. Aufgrund des weltweiten Handels mit Saatgut und Ernteprodukten kann deshalb nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden, dass trotz aller vorsorgenden Maßnahmen auch in heimischen Ernteprodukten GVO nachgewiesen werden.

Um den Erfolg der Maßnahmen im Land bewerten zu können, werden seit 2004 jährlich in einem Ernte-Monitoring-Programm Untersuchungen auf GVO im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Freiburg und im Landwirtschaftlichen Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg durchgeführt.

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Landwirtschaftsdialog: MitGEN, OhneGEN, FremdGEN

5. „Hohenheimer Landwirtschaftsdialog“
Wohin geht die Pflanzenzüchtung?
Dienstag, 17.12.2019, 18:00-21:30 Uhr Universität Hohenheim, Otto Rettenmaier Audimax

18:30 – 19:00 Was ist Genom-Editierung und worin unterscheidet sie sich von bisherigen Methoden der Pflanzenzüchtung?
Prof. Dr. Karl Schmid

19:45 – 20:15 Früchte des Zorns? Moderne Pflanzenzüchtung in gesellschaftlicher Deutung
Dr. Christian Dürnberger

20:25 – 20:55 Warum die Bio-Branche nicht mit-crispern will
Dr. Christian Eichert

Programm

Themenreihe Gentechnologie

25. März – 25. Juli 2019, 5 Veranstaltungen in der ev. Akademie Bad Boll

Genome Editing – So gut wie die Natur und reif für den Menschen?

CRISPR/Cas 9 – dieses merkwürdige Kürzel steht für ein neues Verfahren der Genveränderung, das Wissenschaft und Forschung fasziniert und unsere Welt revolutionieren könnte. Mit dem neuen Verfahren gelingt es, molekularbiologische Mechanismen als präzise DNA-Schere zu nutzen. Damit lässt sich Erbgut in Pflanzen, Tieren und Menschen so einfach, präzise und preiswert verändern wie nie zuvor. Wissenschaftler schwärmen vom enormen Potenzial. Unternehmen wittern ein Riesengeschäft. Bei Gentechnikgegnern läuten die Alarmglocken.

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