Am 6.12.2019 hat der zuständige EU-Ausschuss das Insektengift Chlorpyrifos in der gesamten EU verboten. Das gefährliche Insektizid wird beim Anbau von Zitrusfrüchten eingesetzt. Studien zeigen, dass es die Hirnentwicklung von Babys im Mutterleib schädigt.
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Glyphosat im Honig
Existenzbedrohung für Brandenburger Imkerei
Die Imkerei Seusingaus Brandenburg muss mehr als vier Tonnen verunreinigten Honig entsorgen. Die Aurelia Stiftung und das „Bündnis zum Schutz der Bienen“ werden gemeinsam mit der Imkerei entschieden gegen die rechtlichen und politischen Missstände vorgehen, die zu solchen Fällen führen.
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Neue Pflanzen – neue Regeln?
Brauchen wir ein neues Gentechnikrecht?
Am 4. November 2019 veranstaltet das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
ein öffentliches Symposium zum Thema „Genome Editing in den Pflanzen- und Umweltwissenschaften“.
Haus der Architekten
Danneckerstraße 54
70182 Stuttgart
Bundesrat: Höhere Sicherheitsstufe für genveränderte Organismen
Bundesrat will mehr Sicherheit für „Gene drives“ als von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgeschlagen
„Auf Antrag des Landes Hessen hat der Bundesrat am 11.6.2019 mit deutlicher Mehrheit eine besondere Sorgfalt und ein hohes Sicherheitsniveau bei der Arbeit mit Gene Drive-Organismen im Labor gefordert“, teilte Hessens Umweltstaatssekretärin Beatrix Tappeser mit. Demnach sollen solche Versuche künftig grundsätzlich in die dritte von vier Sicherheitsstufen eingeordnet werden. Die Novelle der Bundesregierung zur Gentechnik-Sicherheitsverordnung (GenTSV) sieht dagegen vor, dass solche Laborarbeiten grundsätzlich in Sicherheitsstufe 2 einzugruppieren sind. Was auch im Ländervorschlag unverändert bleibt: Die Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) kann nach Einzelfallabwägung solche Versuche auch in andere Sicherheitsstufen einordnen, etwa nur in Stufe 1. Die geht davon aus, dass das Risiko für Umwelt und menschliche Gesundheit zu vernachlässigen ist und erfordert keine speziellen Sicherheitsauflagen.
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Themenreihe Gentechnologie
25. März – 25. Juli 2019, 5 Veranstaltungen in der ev. Akademie Bad Boll
Genome Editing – So gut wie die Natur und reif für den Menschen?
CRISPR/Cas 9 – dieses merkwürdige Kürzel steht für ein neues Verfahren der Genveränderung, das Wissenschaft und Forschung fasziniert und unsere Welt revolutionieren könnte. Mit dem neuen Verfahren gelingt es, molekularbiologische Mechanismen als präzise DNA-Schere zu nutzen. Damit lässt sich Erbgut in Pflanzen, Tieren und Menschen so einfach, präzise und preiswert verändern wie nie zuvor. Wissenschaftler schwärmen vom enormen Potenzial. Unternehmen wittern ein Riesengeschäft. Bei Gentechnikgegnern läuten die Alarmglocken.
Gene Drive Symposium 24. Mai 2019 in Bern
Gene Drives haben das Potenzial, die klassischen Vererbungsregeln zu umgehen und damit Populationen und Arten schnell und grundlegend zu verändern oder ganz zu eliminieren. Diese Idee ist an sich nicht neu. Doch erst seit der Entwicklung neuer gentechnischer Verfahren, insbesondere der „Gen-Schere“ CRISPR/Cas9, ist dies technisch umsetzbar.
Man erhofft sich damit Infektionskrankheiten wie Malaria, Denguefieber oder Zika bekämpfen und die Bedrohung durch landwirtschaftliche Schädlinge oder invasive Arten eindämmen zu können. Ein Unterschied zur konventionellen Gentechnik besteht darin, dass man Gene Drive Organismen (GDOs) in Populationen der freien Wildbahn einkreuzen möchte, um diese dauerhaft zu verändern.
Gene Drives werfen grundlegende ökologische, soziale, ethische und rechtliche Fragen auf.
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